Utopie, Loslassen, Community | Ramona Swhajor | VORcast #19

Shownotes

In dieser Folge des VORcast spricht Christian Kugelmeier mit Ramona Swhajor – Gründerin der Agentur für das Undenkbare, Community-Builderin, Trauerbegleiterin und Künstlerin freier Lebensgestaltung.

Ein Gespräch über das, was entsteht, wenn wir Kontrolle loslassen und Zugehörigkeit ernst nehmen.

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01:00:08: Wenn ein Unternehmen anerkennt, dass

01:00:10: über gefühlte Verschwendung Wert entsteht.

01:00:12: Also du musst einfach gegenüber

01:00:13: diesem ganzen transaktionalen Blick, im

01:00:15: Sinne von da passiert was,

01:00:16: ich will was draus haben,

01:00:17: du musst du dich davon abstrahieren.

01:00:18: Wenn du das schaffst, dann

01:00:19: ist es auch im System.

01:00:20: Das ist der ultimative blinde

01:00:22: Fleck für Organisationen.

01:00:23: Man sieht, ich finde gerade

01:00:24: in sozialen Medien viel diese

01:00:26: Identität über Konsum.

01:00:28: Und jetzt gerade empfinde ich

01:00:29: das als so eine starke

01:00:30: Gegenbewegung, wie der Wunsch nach ist.

01:00:32: Verbundenheit, wie stark dieser Wunsch ist.

01:00:34: Durch eine

01:00:35: Super-Prompting-ChatGPT-Challenge,

01:00:36: in der wir

01:00:38: uns an den Kriterien des

01:00:40: utopischen Denkens bedient haben.

01:00:42: Und gesagt haben, wie könnte

01:00:44: man Nachhaltigkeit beispielsweise neu denken.

01:00:47: Du bist einfach lebendig, leb- endig.

01:00:49: Ich habe das Wort nie

01:00:49: verstanden, bevor ich mich nicht

01:00:50: damit auseinandergesetzt hatte.

01:00:52: Wenn du halt Angst vorm

01:00:52: Tod hast, hast du auch

01:00:53: Angst vorm Leben.

01:00:54: Und Angst vorm Leben brauchst

01:00:55: du keine haben.

01:00:55: Also wenn es quasi "leb es"

01:00:56: und deswegen brauchst du

01:00:57: auch keine Angst vorm Tod

01:00:57: zu haben.

01:00:58: Aber auch, dass wir wirklich

01:00:59: als Blaupause fungieren.

01:01:01: Ich muss es gar nicht

01:01:02: immer alleine machen.

01:01:03: Also es geht mir nicht

01:01:04: darum, dass ich das immer

01:01:05: bin, die es macht.

01:01:06: Es kann gerne kopiert werden.

01:01:07: Ich habe auf jeden Fall

01:01:08: eine persönliche Utopie.

01:01:10: Ich würde aber sagen, meine

01:01:11: Arbeitsweise ist eher eine Protopie.

01:01:14: Kevin Kelly, der gesagt hat,

01:01:15: wenn ich nicht immer denke,

01:01:16: das ist das ideale Bild,

01:01:17: sondern wir verbessern uns in

01:01:19: der Gesellschaft halt stetig.

01:01:20: Immer um einen Prozent.

01:01:22: Und ich habe nachher eigentlich

01:01:23: einen Zinseszins dieser Veränderung.

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